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Neue Laptops an Könizer Schulen? Ja, aber nicht zu Fantasiepreisen!

06.05.2026

Neue Laptops an Könizer Schulen? Ja, aber nicht zu Fantasiepreisen!

Neue Laptops an Könizer Schulen? Ja, aber nicht zu Fantasiepreisen!

Die FDP.Die Liberalen Köniz stehen hinter der Digitalisierung an unseren Schulen. In der jüngsten Parlamentssitzung haben wir dem Kredit für neue Schul-Laptops zugestimmt, um die Weichen für eine moderne Bildung zu stellen. Gleichzeitig haben wir uns mit einem Kürzungsantrag konsequent für einen wirtschaftlichen Umgang mit Steuergeldern starkgemacht.

Bildung und die Kompetenz im Umgang mit digitalen Medien sind in der heutigen Zeit von zentraler Bedeutung. Daher unterstützt die FDP-Fraktion die Beschaffung der notwendigen Geräteausstattung für Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen für die Jahre 2026–2030. Dennoch ist es unsere Pflicht, die Höhe der beantragten Kredite kritisch zu hinterfragen.

Unser Einsatz für Effizienz und Wirtschaftlichkeit
Der Gemeinderat beantragte für die Geräteausstattung Verpflichtungskredite von insgesamt rund 3,9 Millionen Franken. Aus Sicht der FDP basieren diese Berechnungen auf sehr komfortablen Annahmen:

  • Hohe Stückpreise: Kostenansätze von bis zu CHF 1'500 pro Laptop erscheinen angesichts der aktuellen Marktentwicklung für Schulgeräte deutlich zu hoch.

  • Grosszügige Reserven: Die Planung sieht umfangreiche Reserve- und Poolbestände vor, die nach unserer Einschätzung Potenzial für Einsparungen bieten.

  • Skaleneffekte nutzen: Bei einer Beschaffung in dieser Grössenordnung und der Nutzung zentraler Services (wie eduBern) müssen Bündelungseffekte und Wettbewerbsdynamik zu tieferen Preisen führen.

Ein deutliches Zeichen gesetzt
Um die Verwaltung zu einer konsequenten Ausrichtung auf das notwendige Minimum zu zwingen, haben wir eine Kürzung der Kredite um 20 % beantragt. Wir sind überzeugt, dass dies ohne Gefährdung der pädagogischen Ziele möglich gewesen wäre – etwa durch eine präzisere Steuerung der Ersatzzyklen und eine bessere Wiederverwendung von Geräten.

Zwar wurde unser Kürzungsantrag im Parlament mit 32 zu 6 Stimmen abgelehnt, doch die Botschaft ist angekommen: Wir haben ein klares Zeichen gesetzt, dass wir bei der Umsetzung der Digitalisierungsstrategie genau hinschauen. Investitionen in die Zukunft sind unverzichtbar, müssen aber immer im Einklang mit einer verantwortungsvollen Finanzpolitik stehen. Wir werden die weitere Beschaffung kritisch begleiten, damit unsere Steuergelder nicht unnötig belastet werden.

Neue Laptops an Könizer Schulen? Ja, aber nicht zu Fantasiepreisen!